Die Rolle des Transports in der
nachhaltigen Logistik

Stets intelligenter 
fahren

Nachhaltigkeits-Fortschrittsbericht | 2025

Die Zusammenarbeit in der Lieferkette kann zu großen Effizienzsteigerungen führen. Die Partnerschaft mit Salisbury Poultry in der Region Vereinigtes Königreich und Irland verdeutlicht, wie einfache Änderungen beachtliche Ergebnisse liefern können.

Die Herausforderung: Reduzierung leerer Rückfahrten unter Beibehaltung der Kosteneffizienz

Die Lösung: Die Lkw, die Geflügel an Einzelhändler liefern, holen leere Paletten bei der Rückfahrt ab. Die Paletten werden zur Wiederverwendung bei zukünftigen Lieferungen an den Kunden zurückgegeben. Ein geschlossenes System gewährleistet die ununterbrochene Nutzung der Transportkapazität.

Das Ergebnis: Mehr als 40.000 Meilen wurden eingespart und 70 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.

Eine einfache operative Anpassung führte zu einem intelligenteren Logistikkreis, reduzierte Emissionen, vermied Abfälle und verbesserte die Effizienz, ohne die Kosten zu erhöhen.

IPP UKI und Salisbury Poultry

Spotlight 4: Höhere Effizienz durch Zusammenarbeit

Innovation spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer zukunftssicheren Logistik und einer schnelleren Umstellung auf einen emissionsarmen Transport. In Frankreich wurde der Einsatz von Elektro-Lkw für den Transport über kurze Entfernungen innerhalb des PAKi-Netzwerks bei einem Pilotprojekt mit XPO getestet.

Das Pilotprojekt lieferte schnelle, konkrete Ergebnisse:

  • In den ersten vier Monaten wurden im Vergleich zur Diesel-Alternative 4,1 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart

  • Nachweis der Umsetzbarkeit von Elektro-Lkw auf Kurzstrecken in der Praxis

Die Umweltvorteile wurden durch betriebliche Innovationen noch weiter verstärkt. Wenn der erste Lkw über Nacht beladen wird, entfallen die Wartezeiten am frühen Morgen, sodass die Nutzung des Fahrzeugs und die Effizienz insgesamt verbessert werden.

XPO, der Transportpartner für dieses Pilotprojekt, verfügt über eine Reihe von Nachhaltigkeitsauszeichnungen, darunter:

  • EcoVadis Goldmedaille (2024)

  • Platzierung in den Top 1 % der Straßentransportanbieter weltweit

Dieses Pilotprojekt zeigt, wie die Kombination aus neuen Technologien und intelligenteren Betriebsabläufen größere Vorteile erschließen kann als beide für sich allein genommen. Es hat bestätigt, dass der elektrische Transport eine praktikable Lösung für das Netzwerk ist und gleichzeitig klare Möglichkeiten zur Skalierung einer emissionsarmen Logistik im gesamten Netzwerk aufzeigt.

Pilotprojekt für Elektro-Lkw mit XPO (PAKi, FR)

Spotlight 3: Innovation

Um die Dekarbonisierung zu beschleunigen, haben wir begonnen, mit Speditionen zusammenzuarbeiten, die HVO (Hydrotreated Vegetable Oil – hydriertes Pflanzenöl) als emissionsärmere Alternative zu Diesel verwenden. PAKi Logistics und IPP in Deutschland sind eine Partnerschaft mit Scholz Transporte eingegangen, die HVO als alternativen Kraftstoff verwenden, und im Jahr 2025 wurde HVO auch hier bei PRS eingeführt. Diese Umstellung wurde durch einen koordinierten, marktorientierten Ansatz ermöglicht: Durchführung einer Marktanalyse, um umsetzbare HVO-Liefermöglichkeiten zu ermitteln, Integration von HVO-Vorgaben in Transportausschreibungen, Zusammenarbeit mit Speditionen, um die Akzeptanz von HVO im gesamten Netzwerk zu erhöhen, und Festlegung einer strukturierten Roadmap, um die Nutzung nach und nach zu skalieren.

Der höhere Anteil von HVO-Kraftstoff hat die Lebenszyklusemissionen durch den Transport reduziert, während die Betriebssicherheit beibehalten wurde. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Lieferkette bei der Kraftstoffumstellung ist.

HVO-Integration bei PRS

Spotlight 2: Alternative Kraftstoffe

IPP Iberia erhielt die Lean & Green 4-Sterne-Zertifizierung, mit der die erheblichen Fortschritte bei der Reduzierung der Transportemissionen und der Verbesserung der Logistikeffizienz anerkannt wurden. Um diesen Meilenstein zu erreichen, implementierte das Team eine Reihe von gezielten Initiativen:

  • Reduzierung der Transportkilometer durch optimierte Routenführung und -planung

  • Optimierung des Pool-Managements, um die Nutzung der Ladungsträger im gesamten Netzwerk zu verbessern

  • Stärkere Zusammenarbeit mit Speditionen, um die Effizienz und Nutzung der verfügbaren Fuhrparks zu erhöhen

Diese kombinierten Initiativen haben die Emissionen messbar reduziert und gleichzeitig die Leistung der regionalen Lieferkette gestärkt. 

Über die betrieblichen Verbesserungen hinaus zeigt die Lean & Green-Zertifizierung, wie strukturierte Logistikprogramme Nachhaltigkeitsziele direkt mit besserer Leistung verknüpfen können. Durch die Festlegung klarer Benchmarks, die Nachverfolgung der Fortschritte und die Förderung einer kontinuierlichen Optimierung können diese Zertifizierungen sowohl als Rahmenwerk für Verantwortlichkeit als auch als Effizienztreiber fungieren. Sie stellen sicher, dass umweltbezogene Verbesserungen mit einem besseren Service und einem besseren Kosten-Nutzen-Verhältnis einhergehen.

IPP Iberia Lean & Green 4 Sterne

Spotlight 1: Zertifizierungserfolg

Weltweit entfielen im Jahr 2023 ca. 10 % der energiebezogenen CO₂-Emissionen und 43 % der gesamten transportbezogenen CO₂-Emissionen auf den Güterverkehr. Da der Straßentransport allein rund 70 % der Emissionen des Güterverkehrs ausmachte, wurde er zum Hauptschwerpunkt der Dekarbonisierungsmaßnahmen (siehe „Transport, Climate and Sustainability Global Status Report“, 4. Ausgabe, 2025).

Die ökologische Herausforderung ist klar: Reduzierung der Emissionen bei gleichzeitiger Beibehaltung oder Verbesserung der Betriebsabläufe. Um dies anzugehen, können Unternehmen mehrere wichtige Hebel in Gang setzen:

  • Optimierung des Netzwerks: Vermeidung unnötiger Kilometer durch intelligentere Routenplanung und regionale Beschaffung

  • Effiziente Nutzung der Ladungsträger: Minimierung von Leerkilometern und Verbesserung der Auslastung

  • Umstellung des Kraftstoffs: Einsatz emissionsärmerer Kraftstoffe wie HVO und Elektrifizierung

  • Kooperation: Zusammenarbeit über die gesamte Lieferkette, um gemeinsame Effizienzpotenziale zu erschließen

  • Innovation: Pilotprojekte und Skalierung neuer Technologien und Betriebsmodelle

  • Die folgenden Spotlight-Beispiele veranschaulichen, wie diese Hebel im Netzwerk der Faber Group angewendet werden, um messbare Nachhaltigkeitsergebnisse zu erzielen.

Diese Beispiele zeigen, dass nachhaltige Logistik nicht durch eine einzige Lösung bestimmt wird, sondern durch eine Kombination aus Optimierung, Innovation, Kraftstoffumstellung und Kooperation. Jeder Kilometer in der Lieferkette zählt. Wenn Unternehmen bei der Planung und Ausführung des Transports umdenken, können sie eine wirksame Reduzierung der Emissionen erzielen und gleichzeitig effizientere, widerstandsfähigere Logistiknetzwerke aufbauen.

Der Transport ist das Rückgrat der Logistik. Er ermöglicht den Warenverkehr in der gesamten Lieferkette – von den Lieferanten zu den Kunden und wieder zurück. Innerhalb des Logistikbetriebs macht er jedoch einen der größten Anteile an den Umweltauswirkungen aus.

Die Rolle des Transports in der
nachhaltigen Logistik

Stets intelligenter 
fahren

Nachhaltigkeits-Fortschrittsbericht | 2025

Die Zusammenarbeit in der Lieferkette kann zu großen Effizienzsteigerungen führen. Die Partnerschaft mit Salisbury Poultry in der Region Vereinigtes Königreich und Irland verdeutlicht, wie einfache Änderungen beachtliche Ergebnisse liefern können.

Die Herausforderung: Reduzierung leerer Rückfahrten unter Beibehaltung der Kosteneffizienz

Die Lösung: Die Lkw, die Geflügel an Einzelhändler liefern, holen leere Paletten bei der Rückfahrt ab. Die Paletten werden zur Wiederverwendung bei zukünftigen Lieferungen an den Kunden zurückgegeben. Ein geschlossenes System gewährleistet die ununterbrochene Nutzung der Transportkapazität.

Das Ergebnis: Mehr als 40.000 Meilen wurden eingespart und 70 Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.

Eine einfache operative Anpassung führte zu einem intelligenteren Logistikkreis, reduzierte Emissionen, vermied Abfälle und verbesserte die Effizienz, ohne die Kosten zu erhöhen.

IPP UKI und Salisbury Poultry

Spotlight 4: Höhere Effizienz durch Zusammenarbeit

Innovation spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer zukunftssicheren Logistik und einer schnelleren Umstellung auf einen emissionsarmen Transport. In Frankreich wurde der Einsatz von Elektro-Lkw für den Transport über kurze Entfernungen innerhalb des PAKi-Netzwerks bei einem Pilotprojekt mit XPO getestet.

Das Pilotprojekt lieferte schnelle, konkrete Ergebnisse:

  • In den ersten vier Monaten wurden im Vergleich zur Diesel-Alternative 4,1 Tonnen CO₂-Emissionen eingespart

  • Nachweis der Umsetzbarkeit von Elektro-Lkw auf Kurzstrecken in der Praxis

Die Umweltvorteile wurden durch betriebliche Innovationen noch weiter verstärkt. Wenn der erste Lkw über Nacht beladen wird, entfallen die Wartezeiten am frühen Morgen, sodass die Nutzung des Fahrzeugs und die Effizienz insgesamt verbessert werden.

XPO, der Transportpartner für dieses Pilotprojekt, verfügt über eine Reihe von Nachhaltigkeitsauszeichnungen, darunter:

  • EcoVadis Goldmedaille (2024)

  • Platzierung in den Top 1 % der Straßentransportanbieter weltweit

Dieses Pilotprojekt zeigt, wie die Kombination aus neuen Technologien und intelligenteren Betriebsabläufen größere Vorteile erschließen kann als beide für sich allein genommen. Es hat bestätigt, dass der elektrische Transport eine praktikable Lösung für das Netzwerk ist und gleichzeitig klare Möglichkeiten zur Skalierung einer emissionsarmen Logistik im gesamten Netzwerk aufzeigt.

Pilotprojekt für Elektro-Lkw mit XPO (PAKi, FR)

Spotlight 3: Innovation

Um die Dekarbonisierung zu beschleunigen, haben wir begonnen, mit Speditionen zusammenzuarbeiten, die HVO (Hydrotreated Vegetable Oil – hydriertes Pflanzenöl) als emissionsärmere Alternative zu Diesel verwenden. PAKi Logistics und IPP in Deutschland sind eine Partnerschaft mit Scholz Transporte eingegangen, die HVO als alternativen Kraftstoff verwenden, und im Jahr 2025 wurde HVO auch hier bei PRS eingeführt. Diese Umstellung wurde durch einen koordinierten, marktorientierten Ansatz ermöglicht: Durchführung einer Marktanalyse, um umsetzbare HVO-Liefermöglichkeiten zu ermitteln, Integration von HVO-Vorgaben in Transportausschreibungen, Zusammenarbeit mit Speditionen, um die Akzeptanz von HVO im gesamten Netzwerk zu erhöhen, und Festlegung einer strukturierten Roadmap, um die Nutzung nach und nach zu skalieren.

Der höhere Anteil von HVO-Kraftstoff hat die Lebenszyklusemissionen durch den Transport reduziert, während die Betriebssicherheit beibehalten wurde. Dies verdeutlicht, wie wichtig die Zusammenarbeit in der Lieferkette bei der Kraftstoffumstellung ist.

HVO-Integration bei PRS

Spotlight 2: Alternative Kraftstoffe

IPP Iberia erhielt die Lean & Green 4-Sterne-Zertifizierung, mit der die erheblichen Fortschritte bei der Reduzierung der Transportemissionen und der Verbesserung der Logistikeffizienz anerkannt wurden. Um diesen Meilenstein zu erreichen, implementierte das Team eine Reihe von gezielten Initiativen:

  • Reduzierung der Transportkilometer durch optimierte Routenführung und -planung

  • Optimierung des Pool-Managements, um die Nutzung der Ladungsträger im gesamten Netzwerk zu verbessern

  • Stärkere Zusammenarbeit mit Speditionen, um die Effizienz und Nutzung der verfügbaren Fuhrparks zu erhöhen

Diese kombinierten Initiativen haben die Emissionen messbar reduziert und gleichzeitig die Leistung der regionalen Lieferkette gestärkt. 

Über die betrieblichen Verbesserungen hinaus zeigt die Lean & Green-Zertifizierung, wie strukturierte Logistikprogramme Nachhaltigkeitsziele direkt mit besserer Leistung verknüpfen können. Durch die Festlegung klarer Benchmarks, die Nachverfolgung der Fortschritte und die Förderung einer kontinuierlichen Optimierung können diese Zertifizierungen sowohl als Rahmenwerk für Verantwortlichkeit als auch als Effizienztreiber fungieren. Sie stellen sicher, dass umweltbezogene Verbesserungen mit einem besseren Service und einem besseren Kosten-Nutzen-Verhältnis einhergehen.

IPP Iberia Lean & Green 4 Sterne

Spotlight 1: Zertifizierungserfolg

Weltweit entfielen im Jahr 2023 ca. 10 % der energiebezogenen CO₂-Emissionen und 43 % der gesamten transportbezogenen CO₂-Emissionen auf den Güterverkehr. Da der Straßentransport allein rund 70 % der Emissionen des Güterverkehrs ausmachte, wurde er zum Hauptschwerpunkt der Dekarbonisierungsmaßnahmen (siehe „Transport, Climate and Sustainability Global Status Report“, 4. Ausgabe, 2025).

Die ökologische Herausforderung ist klar: Reduzierung der Emissionen bei gleichzeitiger Beibehaltung oder Verbesserung der Betriebsabläufe. Um dies anzugehen, können Unternehmen mehrere wichtige Hebel in Gang setzen:

  • Optimierung des Netzwerks: Vermeidung unnötiger Kilometer durch intelligentere Routenplanung und regionale Beschaffung

  • Effiziente Nutzung der Ladungsträger: Minimierung von Leerkilometern und Verbesserung der Auslastung

  • Umstellung des Kraftstoffs: Einsatz emissionsärmerer Kraftstoffe wie HVO und Elektrifizierung

  • Kooperation: Zusammenarbeit über die gesamte Lieferkette, um gemeinsame Effizienzpotenziale zu erschließen

  • Innovation: Pilotprojekte und Skalierung neuer Technologien und Betriebsmodelle

  • Die folgenden Spotlight-Beispiele veranschaulichen, wie diese Hebel im Netzwerk der Faber Group angewendet werden, um messbare Nachhaltigkeitsergebnisse zu erzielen.

Diese Beispiele zeigen, dass nachhaltige Logistik nicht durch eine einzige Lösung bestimmt wird, sondern durch eine Kombination aus Optimierung, Innovation, Kraftstoffumstellung und Kooperation. Jeder Kilometer in der Lieferkette zählt. Wenn Unternehmen bei der Planung und Ausführung des Transports umdenken, können sie eine wirksame Reduzierung der Emissionen erzielen und gleichzeitig effizientere, widerstandsfähigere Logistiknetzwerke aufbauen.

Der Transport ist das Rückgrat der Logistik. Er ermöglicht den Warenverkehr in der gesamten Lieferkette – von den Lieferanten zu den Kunden und wieder zurück. Innerhalb des Logistikbetriebs macht er jedoch einen der größten Anteile an den Umweltauswirkungen aus.